Über mich

Meine Geschichte

Irgendwann im April 2018 hat sich mein Leben schlagartig verändert.

Schon seit längerem hatte ich beim Duschen eine kleine Verhärtung in der Brust festgestellt. Ich dachte mir nichts dabei und war auch nicht besonders beunruhigt, da ich ein recht festes Brustgewebe habe und ich ständig irgendwelche Knötchen und Verhärtungen spürte.

An diesem Tag war aber etwas anders. Irgendwie fühlte ich, dass ich nicht ganz so sorglos sein sollte.

Im Schlafzimmer stellte ich mich vor den großen Spiegel und sah, dass sich meine linke Brust nach innen „eindellte“. Mein Mann kam dazu und meinte: „Das sieht aber seltsam aus.“

Die Unruhe wurde größer und so vereinbarte ich gleich am nächsten Tag einen Termin bei meiner Frauenärztin, die mich sofort an die Radiologie verwies.

Jeder, der die Diagnose „Brustkrebs“ erhält, weiß, was nun folgt: Ultraschall, Gewebeprobe, MRT, CT, Mammographie und dann die Diagnose: Krebs!

Immerhin habe ich zwei Töchter, einen Hund, einen Ehemann und ein recht gut gehendes Geschäft mit einigen Mitarbeitern. Ich konnte nicht fehlen. Das ging nicht.

 

Und dieser Gedanke war so stark, dass ich mich sofort auf den einen Gedanken konzentrierte: Gesund werden!

Ohne nachzudenken – einfach nur als pure Gewissheit – war mir sofort klar, dass die Ursache bei mir an der Ernährung lag.

Seit ich denken kann, habe ich die verschiedensten Arten von Diäten gemacht, um mein Gewicht zu halten und bloß nicht zuzunehmen. Da ging es nicht um gesundes Essen oder Gesundheit im Allgemeinen. Es ging um Kalorien, Low Carb, Proteine, ohne Kohlenhydrate und vieles mehr, was der Diätmarkt eben so alles hergibt.

Das Gefühl, jahrelang etwas falsch gemacht zu haben, war so stark, dass es für mich gar keinen Zweifel gab: Das musste es sein.

Ich war mir sicher: Wenn ich nur meine Ernährung umstellte, alles aß, was mir und meinem Körper gut tat, auf mich achtete und rigoros alles aus meinem Leben verbannte, was mir schadet, dann würde ich es schaffen.

Im Mai 2018 habe ich die Diagnose erhalten.

Jetzt bin ich gesund, habe noch beide Brüste (es hat sich herausgestellt, dass auch  die zweite Brust belastet war), ernähre mich pflanzenbasiert und bin auf dem guten Weg, auch noch ziemlich sportlich zu werden.

Ich möchte euch alle ermutigen, auf euer Gefühl und auf eure Intuition zu hören. Ich bin mir sicher, wenn man gut zuhört, dann erkennt man, was die Ursache für „meinen“ Brustkrebs ist. Hört auf dieses Gefühl und lasst euch nicht beirren. Unser Körper hat die wundervolle Eigenschaft, uns auf verschlungenen Wegen die Wahrheit zu zeigen.

Man kann nicht von heute auf morgen alles verändern. Es ist eine Reise, die man beginnen muss und die ich begonnen habe und die noch lange nicht zu Ende ist.

Und an dieser Reise – wie sie war und wie sie sein wird – möchte ich euch teilhaben lassen und hoffe, dass ihr aus meinen Erzählungen das für euch Wichtige herauspicken könnt. Und vielleicht wird es eine Reise, die meiner ähnelt, oder vielleicht eine ganz andere.

Wichtig ist nur: Beginnt diese Reise!

Dabei wünsche ich euch allen viel Erfolg und ganz viel Glück und am Ende Gesundheit.

Yasmin Ponader

 

Meine Diagnose

Beidseitiges Mamma-Ca.

Ich hatte tatsächlich in beiden Brüsten Brustkrebs. Rechts im Drüsengang, links in den Drüsenläppchen.

Beide Tumore waren eher klein, stark hormonabhängig und langsam teilend.

Wie die genaue Bezeichnung und Klassifizierung lautet, ist eine Wissenschaft für sich. Dafür gibt es so viel Literatur im Internet. Ich bin ganz sicher nicht qualifiziert dafür, all diese Fachbegriffe und Typisierungen zu erklären. Für mich war das sehr verwirrend und ich gehe davon aus, dass es auch für euch unendlich schwer ist, diese Klassifizierung zu durchschauen.

Daher mein Tipp:  Sprecht mit eurem Arzt. Er wird und muss sich die Zeit nehmen, die Zahlen und Bezeichnungen zu erläutern und auch eine erste Einschätzung abzugeben.

Aber egal wie schlimm die Diagnose sein sollte: Es heißt nicht, dass es nicht heilbar ist.

Ein von mir sehr geschätzter Arzt und Mitautor des hoffnungsvollen Buchs „After Cancer Care“, Dr.Mehmet C.OZ schrieb darin: „Kein Krebs ist zu 100 Prozent tödlich. Egal wie aggressiv, egal wie schlecht die Chancen stehen, es gibt immer Überlebende.“

 

Meine Erfahrungen mit der klassischen Krebstherapie

Wie fast alle von uns Betroffenen, habe ich mich sofort in die Hände meiner Ärzte begeben. Nachdem die Diagnose feststand wurden die einzelnen Schritte festgelegt.

Zuerst erfolgte die Operation gleichzeitig an beiden Brüsten. Beide Brüste konnten brusterhaltend operiert werden. Sehr schnell habe ich mich von der OP erholt und konnte auch recht schnell wieder arbeiten gehen. Allerdings wurde die zweite Brust nachoperiert, da kein ausreichender Rand zum gesunden Gewebe eingehalten wurde.

Danach kam die Bestrahlung. Täglich wurde ich von meinem Geschäft abgeholt, wurde bestrahlt und bin danach wieder ins Geschäft gegangen. Diese tägliche Routine half mir, mich nicht hängen zu lassen. Und dass ich weiter arbeiten ging zeigte mir, dass ich nicht so schlimm krank war.

Durch eine Genanalyse hat sich herausgestellt, dass mein Krebs auf eine Chemotherapie nicht reagieren würde. Daher wurde darauf verzichtet. Ich hätte sie ohnehin abgelehnt. Auch die Hormontherapie habe ich abgelehnt.

Zu diesem Zeitpunkt war ich schon so weit fortgeschritten auf meiner Reise, dass ich den Mut aufbrachte, mich auf mein Gefühl zu verlassen.

 

Ich weiß, dass die Ärzte, die die klassischen Krebstherapie anwenden, diese nach bestem Wissen und Gewissen praktizieren. Und ich bin allen Ärzten unglaublich dankbar für die Zeit und Geduld und Freundlichkeit, die sie mir entgegenbrachten.

Aber ich habe gespürt, dass ich etwas Anderes brauche. Etwas, das weit über das Wissen der klassischen Schulmedizin hinaus geht.

Beide Ansätze haben dazu geführt, dass ich mittlerweile krebsfrei bin. Welche Methode tatsächlich geholfen hat und welche nicht, ist nicht belegt und läßt sich nicht belegen.

Aber ich glaube fest daran, dass mir der alternative Weg geholfen hat. Und das Gute daran ist, dass man diesen auch parallel zum klassischen Weg gehen kann.

Später werde ich in den einzelnen Blogs genauer auf die jeweiligen klassischen Methoden eingehen. Nicht wissenschaftlich, sondern so, wie ich sie erlebt habe.

Hier nur so viel: Die klassische Krebstherapie habe ich recht schnell beendet. Daher ist mein Erfahrungsschatz nur sehr begrenzt. Für mich war dies die richtige Entscheidung. Eure Entscheidung könnte anders ausfallen.

Meine alternative Reise

Direkt nach der Diagnose war für mich klar, dass ich meine Ernährung umstellen muss. Woher ich dieses Wissen hatte, weiß ich nicht. Es war einfach da.

Von einem Tag auf den nächsten habe ich jegliche tierische Produkte vermieden. Ich stellte auf die pflanzenbasierte Ernährung um.

Auch Zucker habe ich weitgehend aus meinem Leben verbannt. Selbst die Lebensmittel, die in Zucker umgewandelt werden (z.B. Weißmehl), habe ich von meinem Speiseplan gestrichen.

Täglich habe ich mir stattdessen Smoothies aus Gemüse und Obst gemacht, fast ausschließlich Gemüse und Obst gegessen und auch keinen Alkohol, Kaffee und sogenannte „zuckerfreie“ Getränke getrunken.

Ausschließlich gefiltertes Wasser und Grüntee waren für mich trinkbar.

Zusätzlich habe ich mich an einen sehr kompetenten Heilpraktiker gewandt, der mich auf meiner Reise durch Homöopatie, Lichttherapie, Vitamintherapie und vieles mehr unterstützt hat.

Von Beginn an spritzte ich mir ein Mistelpräparat und werde dies auch noch weitere Jahre fortsetzen.

Täglich habe ich mich sportlich betätigt und habe auch während der Bestrahlung immer versucht, etwas zu joggen. Dies half mir über die Müdigkeit hinweg und mir ging es eigentlich immer sehr gut dabei.

Trotz dass ich mich pflanzenbasiert und sehr gesund ernähre, habe ich meinen Körper durch Zugabe von Nahrungsergänzungsmitteln unterstützt. Und das mache ich heute noch.

Lange Zeit habe ich meine Heilung durch eine Ayurveda-Massage unterstützt. Durch das Lösen von inneren Blockaden kommt alles wieder in Fluss und der Körper kann seine Selbstheilungskräfte aktivieren.

Auf all die Themen werde ich später in meinen Blogs noch näher eingehen.

Aber das Wichtigste von sämtlichen alternativen Methoden war der Weg der pflanzenbasierten Ernährung.

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