Entspannt euch!

Entspannt euch!

Entspannt euch, denn Stress kann Krebs auslösen!

Und nicht nur das! Stress fördert auch den Wachstum und die Metastasierung.

Warum kann Stress Krebs begünstigen?

Schweizer Forscher der Universität Basel fanden in einer Studie den Grund dafür, warum gerade bei Brustkrebs Stress die Metastasenbildung beschleunigt..

Bestimmte Krebszellen reagieren auf das Stresshormon Cortisol.

Bei viel Stress wird auch viel von diesem Hormon gebildet, was wiederum den Wachstum und die Verbreitung von Krebszellen anregt.

Stress begünstigt hauptsächlich die Metastasierung!

Stress und Angst schwächen die Immunabwehr des Körpers und begünstigen so die Entstehung von Krebs.

Allerdings wirkt sich Stress viel deutlicher bei der Metastasierung aus.

Je mehr Stress man hat, umso höher ist das Risiko für Metastasen.

Deutsche Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke konnten zeigen, dass das Nervensystem eine große Rolle bei der Bildung von Metastasen spielt.

Hier rücken die Neurotransmitter in den Mittelpunkt.

Neurotransmitter werden vom Nervensystem freigesetzt und können je nach Art einen hemmenden oder einen stimulierenden Einfluss auf Tumorzellen haben.

Und ob hemmende oder stimulierende Neurotransmitter freigesetzt werden, hängt offensichtlich von psychosozialen Einflüssen ab, was den Zusammenhang von Stress und Krebs vermuten lässt.

Ein Teufelskreis!

Da Krebspatienten ständig Ängsten und Stress ausgesetzt sind, kann hier ein ungünstiger Kreislauf entstehen, aus dem es sehr schwer wird, herauszukommen.

Ein gesundes Stressmanagement, Bewegungstraining und Entspannungsmethoden scheinen in Bezug auf die Krebsheilung unerlässlich zu sein.

Wie bin ich damit umgegangen?

Am Anfang hatte auch ich vor jeder Untersuchung Angst, dass ein schlimmes Ergebnis herauskommen könnte.

Nach langen Gesprächen mit meiner Psychoonkologin, die mich während meiner akuten Phase begleitet hat, konnte ich diese Ängste überwinden.

Mittlerweile gehe ich zu den Nachsorgeuntersuchungen immer mit der Gewissheit, dass alles gut ist und ich mir nur eine Bestätigung abhole.

Und sollte doch ein negatives Ergebnis dabei heraus kommen, kann ich mir noch immer Gedanken machen, wie ich damit umgehe.

Holt euch professionelle Hilfe oder vertraut euch einer Bezugsperson an. Sucht euch Hilfe durch Entspannungsübungen, Meditation oder eben durch geschulte Psychologen, die diese Situation kennen und euch da durch helfen.