von Gesund gegen Brustkrebs | Sep. 16, 2022 | Allgemein, Klassische Therapie |
Die Entwicklungsaktivitäten zu dem vielversprechenden Wirkstoff ERSO wurde von der Firma Bayer AG eingestellt!
Vielen Dank für deine Information.
Heute hat mir die liebe Ulla, die meinen Bog verfolgt, ein Update zum Wirkstoff ERSO gegeben.
Hoffnung aufgegeben!
Viele Betroffene haben sehr viel Hoffnung in diesen Wirkstoff gesetzt und die Firma
Bayer AG hat sich vor einigen Jahren die Lizenz für diesen Wirkstoff gesichert.
So hat niemand anderes das Recht, mit diesem Wirkstoff etwas zu bewirken.
Ulla hat sich, wie ich auch, um den Entwicklungsstand der Forschung bemüht und hat eine Antwort von Bayer erhalten, die ich euch hier zur Verfügung stellen möchte.
Warum?
Man muss sich tatsächlich die Frage stellen, warum man eine Lizenz so teuer einkauft um dann die Entwicklung und Forschung einzustellen.
Die Antwort überlasse ich euren Gedanken.
Ich bin schockiert!
Antwort von Bayer:
„Sehr geehrte Frau …..,
vielen Dank für Ihre Anfrage zum Entwicklungsstand von ERSO.
Gerne nehmen wir zu Ihrer Frage wie folgt Stellung.
Bayer hat nach ausführlicher Prüfung der Ergebnisse der präklinischen Studien beschlossen, die Entwicklungsaktivitäten zu ERSO einzustellen.
Bayer wird weiterhin in innovative Ansätze in Bereiche mit aktuell ungedecktem medizinischem Bedarf, einschließlich Brustkrebs, investieren.
Wir hoffen, wir konnten Ihnen behilflich sein.
Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung unter:
Live-Chat
Tel: 0800 64 22 937
E-Mail: medical-informatione@bayer.com
www.medinfo.bayer.de
(Das Original-Schreiben liegt mir in Kopie vor)
Was nun?
Dieser Wirkstoff war wirklich vielversprechend und die Bayer AG hat auch sehr viel Geld in diesen Wirkstoff investiert.
Warum aber diese Forschungen so schnell eingestellt wurden und vor Lizenzerwerb die Ergebnisse so vielversprechend und jetzt angeblich wirkungslos sind, ist mir ein Rätsel.
Oder doch kein Rätsel?
von Gesund gegen Brustkrebs | Aug. 7, 2021 | Allgemein, Ernährung |
Ist der Genuss von Kaffe nun eher schädlich oder eher gesund?
Diese Frage dürfte viele interessieren, da Kaffe nach Wasser das weltweit häufigste Getränk ist.
Er hatte aber lange Zeit einen sehr schlechten Ruf.
Woher kam dieser schlechte Ruf?
Durch die Röstung wäre er schlecht für den Magen.
Und da durch diese Röstung das krebserregende Acrylamid entsteht, wäre Kaffe sogar sehr ungesund.
Kaffe würde dem Körper auch mehr Flüssigkeit entziehen als hinzufügen.
Und durch zu viel Koffein wäre er auch schlecht für die Nerven.
Dies alles konnte in jüngster Zeit aber widerlegt werden und Krebsforscher geben Entwarnung.
Kaffee verringert das Krebsrisiko!
Gerade bei der Frage nach dem Krebsrisiko gilt Kaffee eher als gesundheitsfördernd.
Bei Leberkrebs bremst Kaffee die Veränderung von Lebergewebe und damit auch die Entstehung von Karzinomen.
Dies konnte mittlerweile in vielen Studien bestätigt werden.
Krebs senkt wohl auch das Risiko von Nierenkrebs, schwarzem und weißem Hautkrebs und sogar etwas vor Brustkrebs, zumindes für Frauen vor den Wechseljahren.
Es ist gut möglich, dass Kaffee auch vor weiteren Krebsarten schützt, allerdings wurde dies noch nicht genauer untersucht.
Woher kam dann der schlechte Ruf?
Viele Studien hatten in der Vergangenheit andere Ergebnisse geliefert.
Allerdings konnte man in neueren Untersuchungen sehen, dass nicht der Kaffee Schuld für die schlechten Ergebnisse war sondern der allgemeine Lebensstil von den Menschen, die viel Kaffe trinken.
Ein hoher Kaffeekonsum ist oft gleichzeitig verbunden mit Rauchen und viel Stress.
Werden diese Faktoren ausgeschlossen, kommen durchweg positive Ergebnisse zugunsten eines Kaffeegenusses zustande.
Kaffee sollte niemals zu heiß getrunken und Nikotin und Stress vermieden werden.
Dann steht einem ungetrübten Kaffeegenuss nichts mehr im Wege.
Wie bin ich damit umgegangen?
Ich habe nach meiner Brustkrebsdiagnose sofort meine Liebe zum Kaffee aufgegeben und ausschließlich Wasser und grünen Tee getrunken.
Nachdem ich mich aber mehr mit diesem Thema beschäftigt hatte, durfte auch Kaffee wieder mit auf meine „Ernährungsliste“.
Da ich allerdings sämtliche Milchprodukte vermeide (lest mal das Buch „Das Leben in deiner Hand“ von Jane Plant), trinke ich meinen Kaffee immer schwarz.
Und da auch Zucker für mich tabu ist, trinke ich ihn ungesüßt.
Und genau so schmeckt er einfach himmlisch.