von Gesund gegen Brustkrebs | Sep. 9, 2021 | Allgemein, Ernährung |
Bereits ein moderater Konsum von Eiweiß kann das Krebsrisiko erhöhen. Dies gilt allerdings nicht für alle Eiweißarten.
Bis zu vierfach höheres Krebsrisiko!
In einer Langzeitstudie von Valter Longo von der University of Southern California konnte nachgewiesen werden, dass bei einem hohen Eiweißkonsum (mehr als 20% der aufgenommenen Energie besteht aus Eiweiß) das Krebsrisiko auf das Vierfache ansteigt.
Auch bei einem moderaten Konsum (10-19%) war das Risiko drei mal so hoch.
Tierisches versus pflanzliches Eiweiß:
Das gilt aber nur für tierisches Eiweiß.
Pflanzliches Eiweiß hat keinerlei negative Effekte auf das Krebsrisiko.
Ganz im Gegenteil. Unsere Zellen benötigen Eiweiß. Aber hier kommt es darauf an, auf welche Eiweißquelle wir zurückgreifen.
The China Study
Auch in der viel zitierten China Study wird der zusammenhang von tierischem Eiweiß und Krebs deutlich.
Dabei wird sogar nachgewiesen, dass durch die Reduzierung von tierischem Eiweiß Krebs aufgehalten und sogar zurückgedrängt werden kann.
Die empfohlene Verzehrmenge von Eiweiß soll 10% der täglichen Gesamtenergiezufuhr nicht überschreiten.
Übersteigt die Verzehrmenge diese 10%, macht das Krebsrisiko einen überproportionalen Sprung nach oben.
Was ist wichtiger: genetische Veranlagung oder Ernährung?
Es konnte auch aufgezeigt werden, dass der Verzehr von tierischem Eiweiß relevanter für die Krebsentstehung ist als kanzerogene Stoffe oder erbliche Vorbelastung.
Achtung bei Brustkrebs!
Viele Studien wurden mit dem Eiweiß Kasein durchgeführt.
Hier schließt sich wieder der Kreis, warum gerade bei Brustkrebspatientinnen der Verzehr vor allem von Milch und Milchprodukten vermieden werden soll.
Nach meiner Brustkrebsdiagnose habe ich kein tierisches Eiweiß mehr gegessen.
Und ich werde auch in Zukunft darauf verzichten.
Es fühlt sich einfach gut an!
von Gesund gegen Brustkrebs | Sep. 4, 2021 | Allgemein, Alternative Heilmethoden, Ernährung |
Die Papaya, die in Mexiko und Südamerika beheimatet ist, ist gerade in der alternativen Krebsheilkunde ein wichtiger Alleskönner
Das Papaya-Enzym Papain.
Der wohl wichtigste Wirkstoff der Papaya ist sein Enzym Papain.
Es sorgt dafür, dass Krebszellen, die sich mit einer Eiweißschicht tarnen, vom Abwehrsystem erkannt und angegriffen werden.
Dieses Enzym wirkt auch blutverdünnend und verhindert so eine weitere Metastasierung.
Wichtig sind die Kerne!
In der reifen Frucht ist das Papain kaum mehr enthalten. Dagegen ist es in der Schale der unreifen Frucht sowie in den Kernen in großer Menge enthalten.
In einer Studie der University of the Philippines konnte man bereits 2003 nachweisen, dass Papayakerne die Abwehrzellen stimulieren und das Immunsystem stärken.
Papaya-Kerne sind auch für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt verantwortlich.
Sie entsäuern den Körper.
Wie Otto Warburg bereits feststellte, fühlen sich Krebszellen in einem sauren Millieu am wohlsten.
Durch den Genuß der Kerne entziehen wir den Krebszellen somit die Lebensgrundlage.
Aber auch die Frucht hat es in sich!
Über 600 Studien beschäftigen sich mit den Heilkräften der Papaya gegen Krebs.
In Australien wird sie vom Gesundheitswesen sogar als offizielle Krebsheilpflanze gelistet.
Amerikanische und japanische Universitäten konnten die krebshemmende Eigenschaft im Labor bereits nachweisen. So bei Brust-, Gebährmutterhals-, Bauchspeicheldrüsen-, Leber- und Lungenkrebs.
In der Frucht ist das Antioxidans Lycopin, ein Carotinoid, enthalten. Es ist ein hervorragender Radikalfänger und schüzt somit vor Krebs.
Verzehrempfehlung
Es gibt eigentlich keine Angaben darüber, wieviele Papaya-Früchte man am Tag essen sollte.
Bei den Kernen geht man von 5-6 Kernen täglich aus.
Man kann die Kerne trocknen und dann entweder direkt kauen oder diese wie Pfeffer in einer Pfeffermühle mahlen und damit das Essen würzen.
Aber vorsicht beim selber trocknen.
Die Kerne müssen vollständig vom Fruchtfleisch gelöst werden, damit sich kein Schimmel bildet. Das wäre sehr kontraproduktiv.
Wie verwende ich die Papaya?
Wie auch die Ananas habe ich die Papaya direkt nach meiner Brustkrebsdiagnose in meine Ernährung mit aufgenommen.
Ich verwende die Frucht fast täglich in Smoothies, selbst gepressten Säften oder einfach pur.
Die Kerne trockne ich und vermische sie mit Pfeffer, um damit mein Essen zu würzen.
Ich habe sie auch versucht zu kauen. Das ist aber nicht so mein Geschmack. Ich mische die kleinen Kämpfer viel lieber unters Essen.
von Gesund gegen Brustkrebs | Aug. 6, 2021 | Allgemein, Alternative Heilmethoden, Ernährung, Nahrungsergänzung |
Selen ist ein Mineralstoff, der stark in der Krebsabwehr ist.
In vielen Untersuchungen erwies sich Selen als wirkungsvolles Werkzeug für die Abwehr von verschiedenen Krebsarten wie zum Beispiel Brust-, Speiseröhren- oder Magenkrebs.
Was ist Selen und wie wirkt es?
Selen ist ein wesentlicher Bestandteil eines körpereigenen Antioxidans, dem Glutathionperoxidase.
Dieses dient zur Verteidigung gegen freie Radikale und senkt dadurch das Risiko, Krebs und Herzkrankheiten zu bekommen.
Ebenfalls stimuliert es die Reaktion des Immunsystems auf Infektionen.
Wirkung verstärken:
Wenn Selen in Verbindung mit Vitamin C, E oder Beta-Karotin angewandt wird, kann es verstärkt zahlreiche chemische Reaktionen blockieren, die freie Radikale produzieren.
Auch hilft Selen zu verhindern, dass beschädigte Moleküle sich reproduzieren und vermehren, d.h. es verhindert die Entwicklung von Tumoren.
Natürliche Selenquellen:
Einige der besten natürlichen Selenquellen sind:
+ Paranüsse
+ Knoblauch
+ Steinpilze
+ Kokosnüsse und
+ Naturreis.
Meine Erfahrungen:
Mein Selenspiegel habe ich sofort nach der Diagnose testen lassen. Er lag bei 65ug/l.
Ein Wert von 100-180 gilt als Referenzwert.
Wir in Deutschland kommen oft nur auf 60-80ug/l.
Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit gibt sogar einen Wert von 70-300 an.
Zu niedriger Wert bei Brustkrebspatientinnen:
Gerade bei Brustkrebspatientinnen wird oft ein zu niedriger Selenwert festgestellt.
Mein Onkologe hat mir dann eine Supplementierung mit Selen verschrieben. Wir konnten meinen Selenspiegel dann deutlich erhöhen.
Noch heute lasse ich meinen Selenwert regelmäßig messen und steuere nach, wenn er sich verringert.
Wenn ihr euren Selenwert bestimmen lasst, dann macht das am besten bei einem guten Heilpraktiker.
Diese messen oft etwas anders und prüfen gleich noch die anderen Mineralstoffe mit.
Dann bekommt ihr ein sehr genaues Bild darüber, woran es bei euch mangelt.
von Gesund gegen Brustkrebs | Juli 25, 2021 | Allgemein, Ernährung |
Hilft schwarzer Pfeffer gegen Brustkrebs?
Schwarzer Pfeffer enthält ca. 2-3% ätherische Öle.
Daneben beinhalten die Pfefferkörner viele sekundäre Pflanzenstoffe wie Phenole, Amide, Alkaloide, Lignane und Terpene.
Aufgund der hohen Konzentration von Antioxidantien wird Pfeffer auch als wichtige Heilpflanze angesehen.
Wichtigster Inhaltsstoff: Piperin!
Der wichtigste Inhaltsstoff ist das Piperin.
Dieses hat sehr viele förderliche Effekte auf die Gesundheit.
Es hemmt das Wachstum von Krebszellen und fördert deren Absterben.
Ein weiterer Effekt ist, dass Zellen vor schädlichen Oxidationen und Mutationen geschützt werden.
Auch hemmt es Entzündungen und reduziert Blutfett- und Cholesterinwerte.
Gleichzeitig fördert es die Nährstoffaufnahme aus Lebensmittel.
Piperin und Curcumin, eine wundervolle Partnerschaft.
Piperin, das Träger der Schärfe ist, sorgt dafür, dass bestimmte andere Nährstoffe von unserem Darm besser aufgenommen werden.
Gerade im Hinblick auf Krebs ist diese Eigenschaft ungemein wichtig.
Beispielsweise wird die Wirkungsweise von Curcumin, das nachweislich krebshemmend und -vorbeugend ist, durch die Zugabe von Pfeffer erhöht.
Etwa 5% des schwarzen Pfeffers besteht aus Piperin, das den Arzneimittelstoffwechsel stark hemmt.
Wie funktioniert das?
Die Leber befreit sich von fremden Substanzen, indem sie diese wasserlöslich macht, sodass wir sie über den Urin ausscheiden können.
Piperin hemmt aber genau diesen Mechanismus und erhöht dadurch die Konzentration der wirksamen Bestandteile von Curcumin im Blut.
Durch die Zugabe eines viertel Teelöffels schwarzen Pfeffers wird die Curcumin-Konzentration im Blut um 2.000% erhöht.
Selbst winzigste Mengen von schwarzem Pfeffer können die Curcuminkonzentration im Blut beträchtlich erhöhen.
In vielen Currymischungen findet sich genau diese Kombination – Kurkuma und scharzer Pfeffer!
Zeit für meine Gesundheit.
Seit meiner Umstellung auf eine pflanzenbasierte Ernährung liebe ich Currys jeglicher Art, gönne mir abends gerne einen Kurkuma-Ingwer-Shot oder mache mir für schöne Stunden eine „Goldene Milch“.
So lecker schmeckt pure Gesundheit.
I
von Gesund gegen Brustkrebs | Juni 3, 2021 | Allgemein, Ernährung |
Kann Brustkrebs durch Milchprodukte oder andere Nahrungsmittel entstehen?
Man weiß heutzutage, dass es unendlich viele kanzerogene Substanzen gibt, die zu Genmutationen führen. Durch diese Entartung der Zellen entsteht Krebs.
Dazu gehört Tabak, Asbest, Arsen, Benzol und vieles mehr.
Kann Milch auch kanzerogen sein?
Aber können auch einzelne Nahrungsmittel zur Entstehung von Krebs beitragen?
Nachdem ich das Buch „Das Leben in meiner Hand“ von Jane Plant gelesen hatte, kann ich diese Frage für mich eindeutig beantworten: Ja!
Über dieses Buch habe ich bereits in einem anderen Blog ausführlich berichtet. Hier nur so viel: Jane Plant erkrankte selbst an Brustkrebs und konnte die Ursache bei Milchprodukten nachweisen. Durch Vermeidung jeglicher Milchprodukte konnte sie ihren Brustkrebs heilen.
Milch wird von der Kuh produziert und dient dem Kalb als Nahrungsmittel. Damit das Kalb in der Zeit von 9 Monaten vollständig ausreift enthält diese Milch Wachstumshormone, die ein schnelles „Erwachsenwerden“ ermöglichen.
Bei uns Menschen dauert es aber um ein Vielfaches länger, bis wir erwachsen sind. Das heißt, dass die Muttermilch, die wir als Säugling trinken, ganz andere Wachstumshormone enthält.
Trinken wir Menschen die Milch, die eigentlich für das Kalb bestimmt ist, erhalten wir damit viel stärkere Wachstumshormone. Unsere Zellen beginnen, unkontrolliert zu wachsen. Dadurch kann Krebs entstehen.
Bei der konventionellen Milchviehhaltung wird die Kuh sehr oft gemolken, Dies übernehmen Melkroboter. Dadurch entzünden sich oft die Euter, deren Eiterpartikel dann beim Melken in die Milch gelangen.
Gemäß der Milchvergütungsverordnung gelangen nur eine annehmbare Menge solcher Eiterpartikel in die Milch. Aber auch hier stellt sich mir wieder die Frage: Was ist annehmbar? 400.000 in einem Milliliter sagt die Verordnung. Die Milch muss in Deutschland vor dem Verkauf pasteurisiert werden. Dadurch wird diesem Problem entgegengewirkt.
Doch trotz der Pasteurisierung: Diese Vorstellung alleine und der Gedanke, dass ich durch den Konsum von Milchprodukten Wachstumshormone zu mir nehme, die meine Zellen wuchern lassen, hält mich davon ab, Milch oder Milchprodukte zu verzehren.
Es gibt inzwischen so guten Milchersatz, dass ich Milch überhaupt nicht mehr vermisse. Versucht es mal aus, es ist gar nicht so schwer.