Brustkrebs durch Milchprodukte?

Brustkrebs durch Milchprodukte?

Kann Brustkrebs durch Milchprodukte oder andere Nahrungsmittel entstehen?

Man weiß heutzutage, dass es unendlich viele kanzerogene Substanzen gibt, die zu Genmutationen führen. Durch diese Entartung der Zellen entsteht Krebs.

Dazu gehört Tabak, Asbest, Arsen, Benzol und vieles mehr.

Kann Milch auch kanzerogen sein?

Aber können auch einzelne Nahrungsmittel zur Entstehung von Krebs beitragen?

Nachdem ich das Buch „Das Leben in meiner Hand“ von Jane Plant gelesen hatte, kann ich diese Frage für mich eindeutig beantworten: Ja!

Über dieses Buch habe ich bereits in einem anderen Blog ausführlich berichtet. Hier nur so viel: Jane Plant erkrankte selbst an Brustkrebs und konnte die Ursache bei Milchprodukten nachweisen. Durch Vermeidung jeglicher Milchprodukte konnte sie ihren Brustkrebs heilen.

Warum kann Milch Brustkrebs fördern?

Milch wird von der Kuh produziert und dient dem Kalb als Nahrungsmittel. Damit das Kalb in der Zeit von 9 Monaten vollständig ausreift enthält diese Milch Wachstumshormone, die ein schnelles „Erwachsenwerden“ ermöglichen.

Bei uns Menschen dauert es aber um ein Vielfaches länger, bis wir erwachsen sind. Das heißt, dass die Muttermilch, die wir als Säugling trinken, ganz andere Wachstumshormone enthält.

Trinken wir Menschen die Milch, die eigentlich für das Kalb bestimmt ist, erhalten wir damit viel stärkere Wachstumshormone. Unsere Zellen beginnen, unkontrolliert zu wachsen. Dadurch kann Krebs entstehen.

Eiterpartikel in Kuhmilch

Bei der konventionellen Milchviehhaltung wird die Kuh sehr oft gemolken, Dies übernehmen Melkroboter. Dadurch entzünden sich oft die Euter, deren Eiterpartikel dann beim Melken in die Milch gelangen.

Gemäß der Milchvergütungsverordnung gelangen nur eine annehmbare Menge solcher Eiterpartikel in die Milch. Aber auch hier stellt sich mir wieder die Frage: Was ist annehmbar? 400.000 in einem Milliliter sagt die Verordnung. Die Milch muss in Deutschland vor dem Verkauf pasteurisiert werden. Dadurch wird diesem Problem entgegengewirkt.

Doch trotz der Pasteurisierung: Diese Vorstellung alleine und der Gedanke, dass ich durch den Konsum von Milchprodukten Wachstumshormone zu mir nehme, die meine Zellen wuchern lassen, hält mich davon ab, Milch oder Milchprodukte zu verzehren.

Es gibt inzwischen so guten Milchersatz, dass ich Milch überhaupt nicht mehr vermisse. Versucht es mal aus, es ist gar nicht so schwer.

Gesellschaft für biologische Krebsabwehr

Gesellschaft für biologische Krebsabwehr

Wenn sich jemand für den alternativen Weg entscheidet, um Brustkrebs zu besiegen, dann empfehle ich, sich auch einmal mit der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr in Heidelberg in Verbindung zu setzen.

Mir hat diese Institution unglaublich geholfen.

Ich hatte zwar sehr viel Wissen für mich zusammen gesammelt, aber ich hatte niemanden, der mich bestätigte oder mir half, das Ganze zu sortieren.

Welche Therapien unterstützen sich einander? Welche sind sinnvoll? Wann genau setze ich welche ein? An wen kann ich mich wenden?

Meine Reise nach Heidelberg

Die Informationen, die ich auf der Seite der biologischen Krebsabwehr gefunden hatte, waren so wertvoll, dass ich mehr erfahren wollte – und zwar in einem persönlichen Gespräch.

Ich habe sofort einen Termin ausgemacht und bin nach Heidelberg gefahren. Mein Mann hat mich begleitet. Und ich glaube, dass auch er fasziniert und überrascht war von der umfassenden und kompetenten Beratung, die wir dort erfahren haben.

Viel Zeit und Einfühlungsvermögen

Wir hatten dort eine sehr kompetente und vor allem einfühlsame Ärztin. Sie beantwortete uns alle Fragen rund um die alternative Krebstherapie und hatte auch so viel Geduld, alles mehrmals zu erklären. Es herrschte überhaupt kein Zeitdruck.

Ganz wichtig war für mich, dass die klassischen Krebstherapien nicht schlecht gemacht wurden. Sie standen gleichberechtigt, aber mit einem kritischen Blick versehen, neben der alternativen Therapie.

In diesem Gespräch konnte ich alle Hemmungen fallen lassen. Ich fühlte mich frei, auch zu den ungewöhnlichsten Therapieformen Fragen zu stellen. Und sie wurden alle beantwortet.

Mit so viel Rüstzeug und einem klaren Fahrplan fuhren wir am nächsten Tag wieder nach Hause. Ich war nun noch sicherer in dem was ich tat. Seit diesem Beratungsgespräch hatte ich keinelei Zweifel mehr an dem Weg, für den ich mich entschieden hatte. Und bei jeder Nachsorgeuntersuchung steht für mich schon im Vorfeld fest, dass das Ergebnis für mich positiv ausfallen wird.

Mitgliedschaft

Seit diesem Tag bin ich Mitglied in der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr und erhalte, auch Jahre nach meiner Erkrankung, noch immer die neuesten Erkenntnisse über die vielen unterschiedlichen alternativen Therapien. Ich lese jede Seite der Mitgliederbroschüre und bin dankbar dafür, dass es Menschen gibt, die sich in dieser Weise für die Betroffenen von Krebs jeglicher Art einsetzen.

Das Leben in deiner Hand

Das Leben in deiner Hand

„Das Leben in deiner Hand“ wurde geschrieben von Jane Plant und vom Goldmann-Verlag veröffentlicht (ISBN 3-442-15297-6)

Jane Plant, eine englische Geologin, erkrankte selbst an Brustkrebs.

Durch ihre Vorbildung geprägt, machte sie sich auf die Suche nach dem Ursprung ihrer Erkrankung.

Durch die Weltkrebskarte kam sie auf eine heiße Spur, die sie nach China führte.

Dort erkannte sie den Zusammenhang zwischen Milch und Brustkrebs.

Sie stellte ihre eigene Ernährung um und verzichtete fortan auf sämtliche Milchprodukte.

Dadurch konnte sie ihren Brustkrebs bezwingen und hatte noch einige Lebensjahre vor sich, bevor sie am 04.03.2016 im Alter von 71 Jahren starb.

Meine Inspiration

Das Buch „Das Leben in deiner Hand“ ist eines meiner wichtigsten Bücher, die ich gelesen habe und das ich noch heute immer mal wieder zur Hand nehme.

Die Zusammenhänge, die Jane Plant erkannt hatte, waren für meine Reise wegweisend.

Nach dem Lesen habe ich sofort alles, was aus Milchprodukten hergestellt wurde und wo nur ein Tropfen Milch enthalten war, aus meinem Umfeld verbannt.

Mein Körper hat so stark auf diese Erkenntnis reagiert, dass es mir beim Anblick von Milchprodukten sogar schlecht wurde.

Selbst Nahrungsmittel, die so aussahen, als ob sie Milch enthielten, konnte ich nicht trinken. Auch wenn mir bewusst war, dass gar keine Milch enthalten war.

Dieses Buch ist ein Muss für alle betroffenen Frauen.

Es ist sehr gut geschrieben, gut zu lesen und fesselnd.

Pflanzenbasierte Ernährung versus vegane Ernährung

Pflanzenbasierte Ernährung versus vegane Ernährung

Was unterscheidet eine pflanzenbasierte Ernährung von der veganen Ernährung? Auf den ersten Bick eigentlich nichts. Pflanzlich ist vegan – aber vegan ist nicht immer pflanzlich, und vor allem nicht immer gesund.

Als ich angefangen habe, mich mit der pflanzenbasierten Ernährung auseinander zu setzen ist mir schnell klar geworden, wie groß hier der Unterschied lieg.

Ich hatte mir vorgenommen, vegan, gesund, zuckerfrei und pflanzenbasiert zu leben. Alleine „vegan“ hat mir nicht gereicht. Es gibt mittlerweile so viele Produkte im Supermarkt, die marketingstrategisch als „vegan“ verkauft werden, aber diese sind noch lange nicht gesund.

Fertig gekaufter Hummus ist bestimmt vegan, aber gesünder ist der, den man selbst macht. Vegane Fertigprodukte (sogar vegane Pizza), vegane Desserts, veganer Wurst- und Käseersatz, alles industriell hergestellt. Dazu mit viel Zucker oder Zuckerersatzstoffen. Das alles sollte bei mir nicht auf den Tisch kommen.

Mein Körper verlangte nach dem gesunden, ursprünglichen Essen. Unbehandelt und biologisch angebaut.

Die Gerson-Diät als Ideengeber

Diese Erkenntnis kam mir, als ich das Buch von Dr. Gerson „Das große Gerson Buch“ gelesen hatte. Dr. Gerson hat seine Patienten, viele von der Schulmedizin aufgegeben, durch gesunde Nahrungsmittel wieder heilen können. Ich musste Gott sei Dank den Weg dieser strengen Diät nicht selber gehen, aber ich habe erkannt, wie wichtig es ist, dass die Lebensmittel von hervorragender Qualität und vor allem unbehandelt sind.

Was eben heißt, dass ich alle Lebensmittel frisch gekauft habe, am besten bei umliegenden Demeter-Bauernhöfen und diese dann selbst zubereitet habe.

Ein zubereitetes veganes Lebensmittel habe ich strikt verweigert. Zucker ganz weggelassen, denn Krebs ernährt sich von Zucker (davon später mehr), Alkohol und Kaffee (ebenfalls vegan!) von meinem Speiseplan gestrichen und versucht, so viele Nährstoffe wie möglich in meinem Körper zu befördern.

Smoothies helfen, um noch fehlende Nährstoffe zuzuführen

Wenn ich es nicht geschafft hatte, durch meine Mahlzeiten mein Bedarf an Nährstoffen zu decken, habe ich mir noch zusätzlich Smoothies gemixt oder Säfte gepresst.

Ich hatte so viel gegessen, dass ich teilweise vor Sattheit keinen Schluck mehr runter bekommen hatte. Aber ich wusste, es tut meinem Körper gut und es hilft mir, meinen Krebs zu vertreiben. Und so habe ich es dann doch noch getrunken.

Zur großen Überraschung verlor ich dann trotzdem noch Pfunde, die früher hartnäckig an mir geklebt sind. Aber Achtung, nicht zu früh freuen. Sobald sich der Körper an diese Art der Ernährung gewöhnt, kann er auch mit solchen Kalorien wieder an Gewicht zulegen. Das habe ich nach 3 Jahren auch bemerkt. Mein Gewicht ähnelt wieder dem der Ausgangssituation, obwohl ich noch immer streng auf meine Ernährung achte.

Wenn ihr eure Ernährung umstellt, dann achtet auf eine pflanzenbasierte, gesunde Ernährung und nicht auf eine vegane. Euer Körper wird es euch danken.