von Gesund gegen Brustkrebs | Sep. 4, 2021 | Allgemein, Alternative Heilmethoden, Ernährung |
Die Papaya, die in Mexiko und Südamerika beheimatet ist, ist gerade in der alternativen Krebsheilkunde ein wichtiger Alleskönner
Das Papaya-Enzym Papain.
Der wohl wichtigste Wirkstoff der Papaya ist sein Enzym Papain.
Es sorgt dafür, dass Krebszellen, die sich mit einer Eiweißschicht tarnen, vom Abwehrsystem erkannt und angegriffen werden.
Dieses Enzym wirkt auch blutverdünnend und verhindert so eine weitere Metastasierung.
Wichtig sind die Kerne!
In der reifen Frucht ist das Papain kaum mehr enthalten. Dagegen ist es in der Schale der unreifen Frucht sowie in den Kernen in großer Menge enthalten.
In einer Studie der University of the Philippines konnte man bereits 2003 nachweisen, dass Papayakerne die Abwehrzellen stimulieren und das Immunsystem stärken.
Papaya-Kerne sind auch für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt verantwortlich.
Sie entsäuern den Körper.
Wie Otto Warburg bereits feststellte, fühlen sich Krebszellen in einem sauren Millieu am wohlsten.
Durch den Genuß der Kerne entziehen wir den Krebszellen somit die Lebensgrundlage.
Aber auch die Frucht hat es in sich!
Über 600 Studien beschäftigen sich mit den Heilkräften der Papaya gegen Krebs.
In Australien wird sie vom Gesundheitswesen sogar als offizielle Krebsheilpflanze gelistet.
Amerikanische und japanische Universitäten konnten die krebshemmende Eigenschaft im Labor bereits nachweisen. So bei Brust-, Gebährmutterhals-, Bauchspeicheldrüsen-, Leber- und Lungenkrebs.
In der Frucht ist das Antioxidans Lycopin, ein Carotinoid, enthalten. Es ist ein hervorragender Radikalfänger und schüzt somit vor Krebs.
Verzehrempfehlung
Es gibt eigentlich keine Angaben darüber, wieviele Papaya-Früchte man am Tag essen sollte.
Bei den Kernen geht man von 5-6 Kernen täglich aus.
Man kann die Kerne trocknen und dann entweder direkt kauen oder diese wie Pfeffer in einer Pfeffermühle mahlen und damit das Essen würzen.
Aber vorsicht beim selber trocknen.
Die Kerne müssen vollständig vom Fruchtfleisch gelöst werden, damit sich kein Schimmel bildet. Das wäre sehr kontraproduktiv.
Wie verwende ich die Papaya?
Wie auch die Ananas habe ich die Papaya direkt nach meiner Brustkrebsdiagnose in meine Ernährung mit aufgenommen.
Ich verwende die Frucht fast täglich in Smoothies, selbst gepressten Säften oder einfach pur.
Die Kerne trockne ich und vermische sie mit Pfeffer, um damit mein Essen zu würzen.
Ich habe sie auch versucht zu kauen. Das ist aber nicht so mein Geschmack. Ich mische die kleinen Kämpfer viel lieber unters Essen.
von Gesund gegen Brustkrebs | Aug. 24, 2021 | Allgemein, Seele |
Entspannt euch, denn Stress kann Krebs auslösen!
Und nicht nur das! Stress fördert auch den Wachstum und die Metastasierung.
Warum kann Stress Krebs begünstigen?
Schweizer Forscher der Universität Basel fanden in einer Studie den Grund dafür, warum gerade bei Brustkrebs Stress die Metastasenbildung beschleunigt..
Bestimmte Krebszellen reagieren auf das Stresshormon Cortisol.
Bei viel Stress wird auch viel von diesem Hormon gebildet, was wiederum den Wachstum und die Verbreitung von Krebszellen anregt.
Stress begünstigt hauptsächlich die Metastasierung!
Stress und Angst schwächen die Immunabwehr des Körpers und begünstigen so die Entstehung von Krebs.
Allerdings wirkt sich Stress viel deutlicher bei der Metastasierung aus.
Je mehr Stress man hat, umso höher ist das Risiko für Metastasen.
Deutsche Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke konnten zeigen, dass das Nervensystem eine große Rolle bei der Bildung von Metastasen spielt.
Hier rücken die Neurotransmitter in den Mittelpunkt.
Neurotransmitter werden vom Nervensystem freigesetzt und können je nach Art einen hemmenden oder einen stimulierenden Einfluss auf Tumorzellen haben.
Und ob hemmende oder stimulierende Neurotransmitter freigesetzt werden, hängt offensichtlich von psychosozialen Einflüssen ab, was den Zusammenhang von Stress und Krebs vermuten lässt.
Ein Teufelskreis!
Da Krebspatienten ständig Ängsten und Stress ausgesetzt sind, kann hier ein ungünstiger Kreislauf entstehen, aus dem es sehr schwer wird, herauszukommen.
Ein gesundes Stressmanagement, Bewegungstraining und Entspannungsmethoden scheinen in Bezug auf die Krebsheilung unerlässlich zu sein.
Am Anfang hatte auch ich vor jeder Untersuchung Angst, dass ein schlimmes Ergebnis herauskommen könnte.
Nach langen Gesprächen mit meiner Psychoonkologin, die mich während meiner akuten Phase begleitet hat, konnte ich diese Ängste überwinden.
Mittlerweile gehe ich zu den Nachsorgeuntersuchungen immer mit der Gewissheit, dass alles gut ist und ich mir nur eine Bestätigung abhole.
Und sollte doch ein negatives Ergebnis dabei heraus kommen, kann ich mir noch immer Gedanken machen, wie ich damit umgehe.
Holt euch professionelle Hilfe oder vertraut euch einer Bezugsperson an. Sucht euch Hilfe durch Entspannungsübungen, Meditation oder eben durch geschulte Psychologen, die diese Situation kennen und euch da durch helfen.
von Gesund gegen Brustkrebs | Aug. 7, 2021 | Allgemein, Ernährung |
Ist der Genuss von Kaffe nun eher schädlich oder eher gesund?
Diese Frage dürfte viele interessieren, da Kaffe nach Wasser das weltweit häufigste Getränk ist.
Er hatte aber lange Zeit einen sehr schlechten Ruf.
Woher kam dieser schlechte Ruf?
Durch die Röstung wäre er schlecht für den Magen.
Und da durch diese Röstung das krebserregende Acrylamid entsteht, wäre Kaffe sogar sehr ungesund.
Kaffe würde dem Körper auch mehr Flüssigkeit entziehen als hinzufügen.
Und durch zu viel Koffein wäre er auch schlecht für die Nerven.
Dies alles konnte in jüngster Zeit aber widerlegt werden und Krebsforscher geben Entwarnung.
Kaffee verringert das Krebsrisiko!
Gerade bei der Frage nach dem Krebsrisiko gilt Kaffee eher als gesundheitsfördernd.
Bei Leberkrebs bremst Kaffee die Veränderung von Lebergewebe und damit auch die Entstehung von Karzinomen.
Dies konnte mittlerweile in vielen Studien bestätigt werden.
Krebs senkt wohl auch das Risiko von Nierenkrebs, schwarzem und weißem Hautkrebs und sogar etwas vor Brustkrebs, zumindes für Frauen vor den Wechseljahren.
Es ist gut möglich, dass Kaffee auch vor weiteren Krebsarten schützt, allerdings wurde dies noch nicht genauer untersucht.
Woher kam dann der schlechte Ruf?
Viele Studien hatten in der Vergangenheit andere Ergebnisse geliefert.
Allerdings konnte man in neueren Untersuchungen sehen, dass nicht der Kaffee Schuld für die schlechten Ergebnisse war sondern der allgemeine Lebensstil von den Menschen, die viel Kaffe trinken.
Ein hoher Kaffeekonsum ist oft gleichzeitig verbunden mit Rauchen und viel Stress.
Werden diese Faktoren ausgeschlossen, kommen durchweg positive Ergebnisse zugunsten eines Kaffeegenusses zustande.
Kaffee sollte niemals zu heiß getrunken und Nikotin und Stress vermieden werden.
Dann steht einem ungetrübten Kaffeegenuss nichts mehr im Wege.
Wie bin ich damit umgegangen?
Ich habe nach meiner Brustkrebsdiagnose sofort meine Liebe zum Kaffee aufgegeben und ausschließlich Wasser und grünen Tee getrunken.
Nachdem ich mich aber mehr mit diesem Thema beschäftigt hatte, durfte auch Kaffee wieder mit auf meine „Ernährungsliste“.
Da ich allerdings sämtliche Milchprodukte vermeide (lest mal das Buch „Das Leben in deiner Hand“ von Jane Plant), trinke ich meinen Kaffee immer schwarz.
Und da auch Zucker für mich tabu ist, trinke ich ihn ungesüßt.
Und genau so schmeckt er einfach himmlisch.
von Gesund gegen Brustkrebs | Juni 1, 2021 | Allgemein, Literaturempfehlung |
„Das Leben in deiner Hand“ wurde geschrieben von Jane Plant und vom Goldmann-Verlag veröffentlicht (ISBN 3-442-15297-6)
Jane Plant, eine englische Geologin, erkrankte selbst an Brustkrebs.
Durch ihre Vorbildung geprägt, machte sie sich auf die Suche nach dem Ursprung ihrer Erkrankung.
Durch die Weltkrebskarte kam sie auf eine heiße Spur, die sie nach China führte.
Dort erkannte sie den Zusammenhang zwischen Milch und Brustkrebs.
Sie stellte ihre eigene Ernährung um und verzichtete fortan auf sämtliche Milchprodukte.
Dadurch konnte sie ihren Brustkrebs bezwingen und hatte noch einige Lebensjahre vor sich, bevor sie am 04.03.2016 im Alter von 71 Jahren starb.
Meine Inspiration
Das Buch „Das Leben in deiner Hand“ ist eines meiner wichtigsten Bücher, die ich gelesen habe und das ich noch heute immer mal wieder zur Hand nehme.
Die Zusammenhänge, die Jane Plant erkannt hatte, waren für meine Reise wegweisend.
Nach dem Lesen habe ich sofort alles, was aus Milchprodukten hergestellt wurde und wo nur ein Tropfen Milch enthalten war, aus meinem Umfeld verbannt.
Mein Körper hat so stark auf diese Erkenntnis reagiert, dass es mir beim Anblick von Milchprodukten sogar schlecht wurde.
Selbst Nahrungsmittel, die so aussahen, als ob sie Milch enthielten, konnte ich nicht trinken. Auch wenn mir bewusst war, dass gar keine Milch enthalten war.
Dieses Buch ist ein Muss für alle betroffenen Frauen.
Es ist sehr gut geschrieben, gut zu lesen und fesselnd.
von Gesund gegen Brustkrebs | Mai 26, 2021 | Allgemein, Ernährung |
Was unterscheidet eine pflanzenbasierte Ernährung von der veganen Ernährung? Auf den ersten Bick eigentlich nichts. Pflanzlich ist vegan – aber vegan ist nicht immer pflanzlich, und vor allem nicht immer gesund.
Als ich angefangen habe, mich mit der pflanzenbasierten Ernährung auseinander zu setzen ist mir schnell klar geworden, wie groß hier der Unterschied lieg.
Ich hatte mir vorgenommen, vegan, gesund, zuckerfrei und pflanzenbasiert zu leben. Alleine „vegan“ hat mir nicht gereicht. Es gibt mittlerweile so viele Produkte im Supermarkt, die marketingstrategisch als „vegan“ verkauft werden, aber diese sind noch lange nicht gesund.
Fertig gekaufter Hummus ist bestimmt vegan, aber gesünder ist der, den man selbst macht. Vegane Fertigprodukte (sogar vegane Pizza), vegane Desserts, veganer Wurst- und Käseersatz, alles industriell hergestellt. Dazu mit viel Zucker oder Zuckerersatzstoffen. Das alles sollte bei mir nicht auf den Tisch kommen.
Mein Körper verlangte nach dem gesunden, ursprünglichen Essen. Unbehandelt und biologisch angebaut.
Die Gerson-Diät als Ideengeber
Diese Erkenntnis kam mir, als ich das Buch von Dr. Gerson „Das große Gerson Buch“ gelesen hatte. Dr. Gerson hat seine Patienten, viele von der Schulmedizin aufgegeben, durch gesunde Nahrungsmittel wieder heilen können. Ich musste Gott sei Dank den Weg dieser strengen Diät nicht selber gehen, aber ich habe erkannt, wie wichtig es ist, dass die Lebensmittel von hervorragender Qualität und vor allem unbehandelt sind.
Was eben heißt, dass ich alle Lebensmittel frisch gekauft habe, am besten bei umliegenden Demeter-Bauernhöfen und diese dann selbst zubereitet habe.
Ein zubereitetes veganes Lebensmittel habe ich strikt verweigert. Zucker ganz weggelassen, denn Krebs ernährt sich von Zucker (davon später mehr), Alkohol und Kaffee (ebenfalls vegan!) von meinem Speiseplan gestrichen und versucht, so viele Nährstoffe wie möglich in meinem Körper zu befördern.
Smoothies helfen, um noch fehlende Nährstoffe zuzuführen
Wenn ich es nicht geschafft hatte, durch meine Mahlzeiten mein Bedarf an Nährstoffen zu decken, habe ich mir noch zusätzlich Smoothies gemixt oder Säfte gepresst.
Ich hatte so viel gegessen, dass ich teilweise vor Sattheit keinen Schluck mehr runter bekommen hatte. Aber ich wusste, es tut meinem Körper gut und es hilft mir, meinen Krebs zu vertreiben. Und so habe ich es dann doch noch getrunken.
Zur großen Überraschung verlor ich dann trotzdem noch Pfunde, die früher hartnäckig an mir geklebt sind. Aber Achtung, nicht zu früh freuen. Sobald sich der Körper an diese Art der Ernährung gewöhnt, kann er auch mit solchen Kalorien wieder an Gewicht zulegen. Das habe ich nach 3 Jahren auch bemerkt. Mein Gewicht ähnelt wieder dem der Ausgangssituation, obwohl ich noch immer streng auf meine Ernährung achte.
Wenn ihr eure Ernährung umstellt, dann achtet auf eine pflanzenbasierte, gesunde Ernährung und nicht auf eine vegane. Euer Körper wird es euch danken.