Eiweiß – erschreckend riskant!

Eiweiß – erschreckend riskant!

Bereits ein moderater Konsum von Eiweiß kann das Krebsrisiko erhöhen. Dies gilt allerdings nicht für alle Eiweißarten.

Bis zu vierfach höheres Krebsrisiko!

In einer Langzeitstudie von Valter Longo von der University of Southern California konnte nachgewiesen werden, dass bei einem hohen Eiweißkonsum (mehr als 20% der aufgenommenen Energie besteht aus Eiweiß) das Krebsrisiko auf das Vierfache ansteigt.

Auch bei einem moderaten Konsum (10-19%) war das Risiko drei mal so hoch.

Tierisches versus pflanzliches Eiweiß:

Das gilt aber nur für tierisches Eiweiß.

Pflanzliches Eiweiß hat keinerlei negative Effekte auf das Krebsrisiko.

Ganz im Gegenteil. Unsere Zellen benötigen Eiweiß. Aber hier kommt es darauf an, auf welche Eiweißquelle wir zurückgreifen.

The China Study

Auch in der viel zitierten China Study wird der zusammenhang von tierischem Eiweiß und Krebs deutlich.

Dabei wird sogar nachgewiesen, dass durch die Reduzierung von tierischem Eiweiß Krebs aufgehalten und sogar zurückgedrängt werden kann.

Die empfohlene Verzehrmenge von Eiweiß soll 10% der täglichen Gesamtenergiezufuhr nicht überschreiten.

Übersteigt die Verzehrmenge diese 10%, macht das Krebsrisiko einen überproportionalen Sprung nach oben.

Was ist wichtiger: genetische Veranlagung oder Ernährung?

Es konnte auch aufgezeigt werden, dass der Verzehr von tierischem Eiweiß relevanter für die Krebsentstehung ist als kanzerogene Stoffe oder erbliche Vorbelastung.

Achtung bei Brustkrebs!

Viele Studien wurden mit dem Eiweiß Kasein durchgeführt.

Hier schließt sich wieder der Kreis, warum gerade bei Brustkrebspatientinnen der Verzehr vor allem von Milch und Milchprodukten vermieden werden soll.

Nach meiner Brustkrebsdiagnose habe ich kein tierisches Eiweiß mehr gegessen.

Und ich werde auch in Zukunft darauf verzichten.

Es fühlt sich einfach gut an!

Papaya -„Die Frucht der Engel“ (Christoph Kolumbus)

Papaya -„Die Frucht der Engel“ (Christoph Kolumbus)

Die Papaya, die in Mexiko und Südamerika beheimatet ist, ist gerade in der alternativen Krebsheilkunde ein wichtiger Alleskönner

Das Papaya-Enzym Papain.

Der wohl wichtigste Wirkstoff der Papaya ist sein Enzym Papain.

Es sorgt dafür, dass Krebszellen, die sich mit einer Eiweißschicht tarnen, vom Abwehrsystem erkannt und angegriffen werden.

Dieses Enzym wirkt auch blutverdünnend und verhindert so eine weitere Metastasierung.

Wichtig sind die Kerne!

In der reifen Frucht ist das Papain kaum mehr enthalten. Dagegen ist es in der Schale der unreifen Frucht sowie in den Kernen in großer Menge enthalten.

In einer Studie der University of the Philippines konnte man bereits 2003 nachweisen, dass Papayakerne die Abwehrzellen stimulieren und das Immunsystem stärken.

Papaya-Kerne sind auch für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt verantwortlich.

Sie entsäuern den Körper.

Wie Otto Warburg bereits feststellte, fühlen sich Krebszellen in einem sauren Millieu am wohlsten.

Durch den Genuß der Kerne entziehen wir den Krebszellen somit die Lebensgrundlage.

Aber auch die Frucht hat es in sich!

Über 600 Studien beschäftigen sich mit den Heilkräften der Papaya gegen Krebs.

In Australien wird sie vom Gesundheitswesen sogar als offizielle Krebsheilpflanze gelistet.

Amerikanische und japanische Universitäten konnten die krebshemmende Eigenschaft im Labor bereits nachweisen. So bei Brust-, Gebährmutterhals-, Bauchspeicheldrüsen-, Leber- und Lungenkrebs.

In der Frucht ist das Antioxidans Lycopin, ein Carotinoid, enthalten. Es ist ein hervorragender Radikalfänger und schüzt somit vor Krebs.

Verzehrempfehlung

Es gibt eigentlich keine Angaben darüber, wieviele Papaya-Früchte man am Tag essen sollte.

Bei den Kernen geht man von 5-6 Kernen täglich aus.

Man kann die Kerne trocknen und dann entweder direkt kauen oder diese wie Pfeffer in einer Pfeffermühle mahlen und damit das Essen würzen.

Aber vorsicht beim selber trocknen.

Die Kerne müssen vollständig vom Fruchtfleisch gelöst werden, damit sich kein Schimmel bildet. Das wäre sehr kontraproduktiv.

Wie verwende ich die Papaya?

Wie auch die Ananas habe ich die Papaya direkt nach meiner Brustkrebsdiagnose in meine Ernährung mit aufgenommen.

Ich verwende die Frucht fast täglich in Smoothies, selbst gepressten Säften oder einfach pur.

Die Kerne trockne ich und vermische sie mit Pfeffer, um damit mein Essen zu würzen.

Ich habe sie auch versucht zu kauen. Das ist aber nicht so mein Geschmack. Ich mische die kleinen Kämpfer viel lieber unters Essen.

Entspannt euch!

Entspannt euch!

Entspannt euch, denn Stress kann Krebs auslösen!

Und nicht nur das! Stress fördert auch den Wachstum und die Metastasierung.

Warum kann Stress Krebs begünstigen?

Schweizer Forscher der Universität Basel fanden in einer Studie den Grund dafür, warum gerade bei Brustkrebs Stress die Metastasenbildung beschleunigt..

Bestimmte Krebszellen reagieren auf das Stresshormon Cortisol.

Bei viel Stress wird auch viel von diesem Hormon gebildet, was wiederum den Wachstum und die Verbreitung von Krebszellen anregt.

Stress begünstigt hauptsächlich die Metastasierung!

Stress und Angst schwächen die Immunabwehr des Körpers und begünstigen so die Entstehung von Krebs.

Allerdings wirkt sich Stress viel deutlicher bei der Metastasierung aus.

Je mehr Stress man hat, umso höher ist das Risiko für Metastasen.

Deutsche Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke konnten zeigen, dass das Nervensystem eine große Rolle bei der Bildung von Metastasen spielt.

Hier rücken die Neurotransmitter in den Mittelpunkt.

Neurotransmitter werden vom Nervensystem freigesetzt und können je nach Art einen hemmenden oder einen stimulierenden Einfluss auf Tumorzellen haben.

Und ob hemmende oder stimulierende Neurotransmitter freigesetzt werden, hängt offensichtlich von psychosozialen Einflüssen ab, was den Zusammenhang von Stress und Krebs vermuten lässt.

Ein Teufelskreis!

Da Krebspatienten ständig Ängsten und Stress ausgesetzt sind, kann hier ein ungünstiger Kreislauf entstehen, aus dem es sehr schwer wird, herauszukommen.

Ein gesundes Stressmanagement, Bewegungstraining und Entspannungsmethoden scheinen in Bezug auf die Krebsheilung unerlässlich zu sein.

Wie bin ich damit umgegangen?

Am Anfang hatte auch ich vor jeder Untersuchung Angst, dass ein schlimmes Ergebnis herauskommen könnte.

Nach langen Gesprächen mit meiner Psychoonkologin, die mich während meiner akuten Phase begleitet hat, konnte ich diese Ängste überwinden.

Mittlerweile gehe ich zu den Nachsorgeuntersuchungen immer mit der Gewissheit, dass alles gut ist und ich mir nur eine Bestätigung abhole.

Und sollte doch ein negatives Ergebnis dabei heraus kommen, kann ich mir noch immer Gedanken machen, wie ich damit umgehe.

Holt euch professionelle Hilfe oder vertraut euch einer Bezugsperson an. Sucht euch Hilfe durch Entspannungsübungen, Meditation oder eben durch geschulte Psychologen, die diese Situation kennen und euch da durch helfen.

Kaffee – schädlich oder gesund?

Kaffee – schädlich oder gesund?

Ist der Genuss von Kaffe nun eher schädlich oder eher gesund?

Diese Frage dürfte viele interessieren, da Kaffe nach Wasser das weltweit häufigste Getränk ist.

Er hatte aber lange Zeit einen sehr schlechten Ruf.

Woher kam dieser schlechte Ruf?

Durch die Röstung wäre er schlecht für den Magen.

Und da durch diese Röstung das krebserregende Acrylamid entsteht, wäre Kaffe sogar sehr ungesund.

Kaffe würde dem Körper auch mehr Flüssigkeit entziehen als hinzufügen.

Und durch zu viel Koffein wäre er auch schlecht für die Nerven.

Dies alles konnte in jüngster Zeit aber widerlegt werden und Krebsforscher geben Entwarnung.

Kaffee verringert das Krebsrisiko!

Gerade bei der Frage nach dem Krebsrisiko gilt Kaffee eher als gesundheitsfördernd.

Bei Leberkrebs bremst Kaffee die Veränderung von Lebergewebe und damit auch die Entstehung von Karzinomen.

Dies konnte mittlerweile in vielen Studien bestätigt werden.

Krebs senkt wohl auch das Risiko von Nierenkrebs, schwarzem und weißem Hautkrebs und sogar etwas vor Brustkrebs, zumindes für Frauen vor den Wechseljahren.

Es ist gut möglich, dass Kaffee auch vor weiteren Krebsarten schützt, allerdings wurde dies noch nicht genauer untersucht.

Woher kam dann der schlechte Ruf?

Viele Studien hatten in der Vergangenheit andere Ergebnisse geliefert.

Allerdings konnte man in neueren Untersuchungen sehen, dass nicht der Kaffee Schuld für die schlechten Ergebnisse war sondern der allgemeine Lebensstil von den Menschen, die viel Kaffe trinken.

Ein hoher Kaffeekonsum ist oft gleichzeitig verbunden mit Rauchen und viel Stress.

Werden diese Faktoren ausgeschlossen, kommen durchweg positive Ergebnisse zugunsten eines Kaffeegenusses zustande.

Kaffee sollte niemals zu heiß getrunken und Nikotin und Stress vermieden werden.

Dann steht einem ungetrübten Kaffeegenuss nichts mehr im Wege.

Wie bin ich damit umgegangen?

Ich habe nach meiner Brustkrebsdiagnose sofort meine Liebe zum Kaffee aufgegeben und ausschließlich Wasser und grünen Tee getrunken.

Nachdem ich mich aber mehr mit diesem Thema beschäftigt hatte, durfte auch Kaffee wieder mit auf meine „Ernährungsliste“.

Da ich allerdings sämtliche Milchprodukte vermeide (lest mal das Buch „Das Leben in deiner Hand“ von Jane Plant), trinke ich meinen Kaffee immer schwarz.

Und da auch Zucker für mich tabu ist, trinke ich ihn ungesüßt.

Und genau so schmeckt er einfach himmlisch.

ERSO – ein neuer Wirkstoff in der Brustkrebstherapie

ERSO – ein neuer Wirkstoff in der Brustkrebstherapie

ERSO – ein neuer Wirkstoff in der Brustkrebstherapie.

Amerikanische Wissenschaftler (Paul Hergenrother und David Shapiro) von der University of Illinois konnten mit einem neu entwickelten Medikament beeindruckende Ergebnisse zeigen.

In Tierversuchen (leider) konnten Brustkrebszellen innerhalb von wenigen Tagen zum Verschwinden gebracht werden.

Sie kamen innerhalb von 4 Monaten auch nicht wieder.

Wie wurde dies erreicht?

Sehr viele Brustkrebsarten sind hormonabhängig.

Östrogen und Progesteron bringen Tumore zum Wachsen.

Werden dagegen die Hormone entzogen, kann das Wachstum von Tumorzellen verlangsamt oder gestoppt werden.

ERSO arbeitet aber anders!

Der Wirkstoff ERSO ist ein Molekül, das an den Östrogenrezeptoren der Krebszellen wirkt.

Er hemmt aber die Hormonproduktion nicht sondern er reizt die Krebszelle.

Durch eine sehr hohe Dosis von ERSO werden die Krebszellen überreizt und sterben ab.

Weitere positive Effekte:

ERSO hat noch weitere positive Effekte, wie sich in den Versuchen herausgestellt hat.

  • Metastasen in Leber, Lunge, Knochen und Gehirn schrumpften und verschwanden.
  • gesunde Zellen wurden nicht geschädigt
  • das körpereigene Abwehrsystem entwickelte keine Immunität gegen ERSO

Wer finanziert das?

Das Pharmaunternehmen Bayer AG hat sich ERSO bereits letztes Jahr lizenzieren lassen.

Wann es aber auf den Markt kommt, ist ungewiss.

Man will erst noch weiter forschen, ob ERSO auch gegen andere Krebsarten eingesetzt werden kann.

Und bisher wurde auch nur an Tieren geforscht. Der Einstieg in die Forschung am Menschen hat noch nicht einmal begonnen.

Gleichheit und Gerechtigkeit?

Und da stelle ich mir nun eine Frage: Wo bleibt die Gleichheit und die Gerechtigkeit?

Für Corona, einer weltweiten Pandemie, wurden innerhalb eines Jahres Impfstoffe und Medikamtene entwickelt und zugelassen.

Krebs ist auch eine weltweite Pandemie, der noch viel mehr Menschen zum Opfer gefallen sind.

Warum kommt erst jetzt ein Medikament eventuell auf den Markt?

Und warum braucht es noch Jahre, bis es zugelassen wird?

Wenn unsere Regierung das Recht auf Leben als oberstes Grundrecht bezeichnet, dann sollte dies für Corona-Patienten genauso wie für Krebspatienten gelten.